Krebsinformationstage:
WKK-Experten
bieten
Telefonsprechstunde an   
   

Gemeinsam mit dem Krebsberatungszentrum Westküste bieten die Westküstenkliniken am Montag, 29. März von 16 bis 17 Uhr eine Telefonsprechstunde zum Thema Darmkrebs und Darmkrebsvorsorge an. Drei Experten der Westküstenkliniken beantworten die Fragen der Anrufer.

Prof. Dr. Thomas Herrmann, Dr. Thomas Eibisch und Dr. Sven Korte haben ein gemeinsames Ziel. Die drei Mediziner wollen mehr Menschen zur Darmkrebsvorsorge bewegen. Denn in jedem Jahr sterben rund 25.000 Menschen in Deutschland an den Folgen einer bösartigen Darmerkrankung.

„Dabei können wir Menschen gut helfen, wenn ein Tumor schnell erkannt und behandelt wird“, erklärt Dr. Thomas Eibisch.

Der Oberarzt ist Chirurg und leitet das Darmkrebszentrum der Westküstenkliniken in Heide. Die Einrichtung ist seit 2013 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Qualität wird jährlich kontrolliert. Die Operationen erfolgen größtenteils mini-malinvasiv und damit besonders schonend.

Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen kann aber sogar die Erkrankung selber vermeiden werden, wie Prof. Dr. Thomas Herrmann erklärt.

„Bei einer Darmspiegelung können wir bereits die Vorstufen von Tumoren erkennen und während der Untersuchung entfernen.“

Der Chefarzt der Medizinischen Klinik I und Leiter des Onkologischen Zentrums der Westküstenkliniken weiß aber um die Vorbehalte in der Bevölkerung gegen eine Darmspiegelung. Insbesondere während der Pandemie wurden auch Untersuchungen aus Angst vor Ansteckungen abgesagt.

 

„Die Sorgen sind vollkommen unbegründet. Die Sicherheit ist hoch. In den Westküstenkliniken haben wir ein gutes Hygienekonzept. Das gilt auch für die niedergelassenen Praxen. Die Untersuchung selber ist zudem vollkommen schmerzfrei“, erklärt Prof. Dr. Thomas Herrmann. Das unterstreicht auch Dr. Sven Korte. Der Oberarzt für Gastroenterologie an den Westküstenkliniken nimmt zahlreiche Darmspiegelungen im Jahr vor und sagt: „Die Patientinnen und Patienten bekommen von der eigentlichen Untersuchung nichts mit.“

Der Gastroenterologe betont zudem, dass die Früh- und Vorsorgeuntersuchungen bei Patient*innen ohne bekannte Risiko ab dem 50. Lebensjahr von der Krankenkasse bezahlt werden.

Um mehr Menschen für eine Vorsorge-Untersuchung zu motivieren, belassen es die drei Mediziner aber nicht nur bei einem Ap-pell. Am Montag, 29. März, bieten Prof. Herrmann, Dr. Eibisch und Dr. Korte von 16 bis 17 Uhr eine Telefonsprechstunde an.

Der Gastroenterologe und Onkologe Prof. Dr. Herrmann beantwortet Fragen zu Vorsorgeuntersuchungen und Chemotherapien.
Telefonnummer 0481 785-4130.
Der Gastroenterologe Dr. Sven Korte gibt Auskunft zu Vorsorgeuntersuchungen.
Telefon: 0481 785-4131.

Der Chirurg Dr. Thomas Eibich informiert zu Operationen und der Arbeit des Darmkrebszentrums.
Telefon: 0481 785-4132

Die Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Krebsinformationstage des Krebsberatungszentrums Westküste. Deren Verantwortliche haben sich zum Ziel gesetzt, auch und gerade in der Pandemie zum Thema Krebsvorsorge aufzuklären.

„Der Krebs macht keine Pause. Es ist daher wichtig, dass die Menschen die zahlreichen Vorsorge- und Früherkennungsangebote auch in der Pandemie nutzen, damit mögliche Krebserkrankung früh erkannt und gut behandelt werden können“, so Petra Köster vom Krebsberatungszentrum.