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Wir sehen uns 2021!

Die 14. Auflage der Wattolümpiade sollte eigentlich am Samstag, 15. August 2020 stattfinden. Diesen Plänen hat die Corona-Pandemie leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Absage fiel uns nicht leicht, keine Frage. Wir haben uns kurz geschüttelt – und nehmen nun erneut kraftvoll Anlauf. So soll Deutschlands schmutzigstes Benefizspektakel am Samstag, 17. Juli 2021, in die nächste Runde gehen. Die Planungen dafür beginnen im Herbst.

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Es ist das schmutzigste Sportspektakel südlich von Hammerfest – und nebenbei eines der erfolgreichsten Benefiz-Events der Republik: Seit 2004 treffen sich Wattsportler aus aller Herren Länder bei der Wattolümpiade im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel, um im knietiefen Elbschlick in traditionellen Küstensportarten die Besten der Besten zu ermitteln. Und das alles für den guten Zweck: Rund 440.000 Euro wurden bislang mit dem „schmutzigen Sport für eine saubere Sache“ gesammelt – Geld, das unter dem Motto „Stark gegen Krebs” Krebsbetroffenen zugutekommt.

Ob beim Wattfußball, Watthandball, Wolliball oder Schlickschlittenrennen: Nicht etwa das Gewinnen steht bei der Wattolümpiade im Vordergrund, sondern der Spaß am Schmutzigmachen unter Wettkampfbedingungen. „Im Watt sein ist alles“ heißt das olümpische Motto nicht ohne Grund. Und davon lassen sich nicht nur Freizeitsportler aus der gesamten Republik und dem benachbarten Ausland in den Bann ziehen (die Startplätze waren auch diesmal binnen kürzester Zeit vergeben), sondern auch regelmäßig mehrere tausend Besucher, die das schmutzige Spektakel vom Deich aus verfolgen.

Ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik und Mitmachaktionen sorgt auch abseits der Wattkampfflächen für ein kurzweiliges Vergnügen und macht die Wattolümpiade zu einem beliebten Ziel für Nordsee-Urlauber und Ausflügler.

Meldestart

ist in der Regel immer am Neujahrsmittag, Punkt 12 Uhr. Durch die Corona-bedingte Absage behalten die Startplätze von 2020 jedoch ihre Gültigkeit.